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St. Georgius

Heiden

 
Borkener Zeitung, 08. August 2010

Appell an mehr Füreinander in der Gesellschaft


Mit der Kranzniederlegung am Ehrenmal gedachten die Schützen zum Auftakt ihres Traditionsfestes der Verstorbenen und Gefallenen. (Foto: Jünck)

Heiden (jü). Auftakt nach Maß für das Fest der Feste: Mit lauten Bollerschüssen haben die St.-Georgius-Schützen den Start in fröhliche Schützenfesttage angekündigt. Nach einem Gottesdienst am Samstagabend gedachten die Schützen bei der Kranzniederlegung der Toten und Gefallenen der Weltkriege. Bei der stimmungsvollen Zeremonie am Ehrenmal fand Präsident Werner Holdschlag bewegende Worte. Er rief ins Gedächtnis, dass heute wieder junge, deutsche Soldaten in Auslandseinsätzen ihr Leben für demokratische Werte riskierten. Viele Menschen fragten sich, warum so viel Gewalt weltweit bestehe und wann diese endlich ein Ende habe. Bewusst sei man sich der eigenen Verletzlichkeit.

Der Präsident forderte dazu auf, auch im privaten Umfeld „sich mehr umeinander zu kümmern und füreinander da zu sein.“ Es bleibe die große Hoffnung, dass jedes Handeln seinen Sinn habe. Eindrucksvoll war auch der Große Zapfenstreich im Vogelpark.

Nach den besinnlichen Stunden standen die noch amtierenden Majestäten Hermann Mußenbrock und Angelika Becker im Mittelpunkt des Festes. Auch während und nach der gestrigen Parade im Herzen der Düwelsteen-Gemeinde ließen sich König und Königin samt Gefolge kräftig hochleben. Höhepunkt des Schützenfestes ist traditionell der Wettstreit um die Königswürde. Dieser steht heute an der Vogelstange auf dem Programm.

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