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St. Georgius

Heiden

 
Borkener Zeitung, 10. August 2004

"Ich hab' immer daran geglaubt"

Neues Königspaar: Armin Freiberger und Stefanie Linkohr


Das Ehrenpaar Martina Meissner und Norbert Pöppelmann (i.) stehen dem Schützen-
königspaar Armin Freiberger und Stefanie Linkohr zur Seite.   Fotos: ele

Heiden (ele). Kaum wurde der neue König des Allgemeinen Bürgerschützenvereins "St. Georgius", Armin Freiberger, wieder von den Schultern seiner Kollegen herunter gelassen, zog er auch schon ein weißes T-Shirt an. "Danke Netti", stand darauf zu lesen. Der frisch gebackene Regent bedankte sich bei seiner Frau dafür, dass sie ihn bereits viele Jahre ermunterte, Schützenkönig zu werden. Und auch dafür, dass sie den Platz an seiner Seite zumindest an den Schützenfesttagen für Königin Stefanie Linkohr räumt.
Es war fast kein Durchkommen zur Vogelstange. Trotz der Hitze standen gestern hunderte Menschen dicht gedrängt im Elschat und verfolgten den spannenden Wettstreit. Drei Bewerber waren es - Robert Busch, Armin Freiberger und Markus Knüwer - die schließlich von zehn übrig blieben. Die hohe Anzahl der Schießwilligen und die große Teilnahme der Schützen an den Paraden am Samstag und Sonntag nahm der Vorstand des Schützenvereins erfreut zur Kenntnis. Um 11.30 Uhr wurde der Wettstreit dann eröffnet. Mike Busch sicherte sich das Zepter, Pastor Peter Schneider den Reichsapfel, der Bürgermeister traf das Kreuz des Apfels. Die Flügel des Vogels teilten sich Michael Knüwer und Hermann Sühling.
Um 13.10 Uhr fiel dann mit dem 210. Schuss der alles entscheidende Treffer, auf den recht zerrupften Rest. "Ich hab' immer daran geglaubt", strahlte der 37-jährige Armin Freiberger sichtlich froh nach dem Königsschuss. Denn seit 1996 bemüht er sich ernsthaft darum, einmal die Heidener Schützen zu regieren.
Eigentlich selbstverständlich, dass die Königin und das Ehrenpaar schon im Vorfeld fest standen. Martina Meissner und Norbert Pöppelmann stehen dem Schützenkönigpaar zur Seite. Und damit bei den Damen kein Stress aufkommt, wurden auch die Kleider bereits im Vorfeld schon einmal ausgesucht. Die Majestäten konnten es also relativ ruhig angehen lassen. Wenn man überhaupt in so einer Situation von Ruhe sprechen kann. Denn die Gratulantenschar an der Vogelstange wollte überhaupt kein Ende nehmen. Selbst das Vorjahrespaar hatte etliche Mühe zu Freiberger vorzudringen und zu gratulieren.


Wird nach dem Königsschuss begeistert gefeiert: der jubelnde Schützenkönig Armin Freiberger.

"Glückwunsch Armin", hieß es immer wieder.
Der erste offizielle Teil war dann der Zug zum Maibökenplatz, wo die Majestäten ihren ersten Tanz absolvierten.

(Korrigierte Version des Zeitungsartikels der BZ, die an den rot markierten Stellen Markus Knüwer zum Schützenkönig erklärte.)

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