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St. Georgius

Heiden

 
Borkener Zeitung, 15. April 2003

Felix Roring gibt als neuer Oberst die Kommandos

Osterversammlung der Georgius-Schützen / Vizepräsident Franz-Josef Albersmann bestätigt


Zügige Sitzung (v.l.): Präsident Werner Holdschlag, Oberst a.D. Karl Ebber, Major Josef
Brune, Oberst Felix Roring und Vize- Präsident Franz-Josef Albersmann.    Foto: pv

Heiden (pv). Schnell ging sie über die Bühne, die traditionelle Osterversammlung des Allgemeinen Bürgerschützenvereins St. Georgius Heiden. Nur eine Stunde benötigten die Schützen am Samstagabend in der Gaststätte Ebbing-Busch.
Dort stand zunächst der Blick auf das Jahr 2002 auf der Tagesordnung. Kein Jahr wie jedes andere in der Vereinsgeschichte. König Johannes Lensing lag wegen eines Bandscheibenvorfalls im Krankenhaus. "Die Fahne, die aus dem Krankenzimmer am Marien-Hospital wehte, zeigte das deutlich an", erinnerte Präsident Werner Holdschlag die Schützen.
Dennoch habe der Verein mit Georg Dowe und Rudi Endersch ein rauschendes Schützenfest erlebt und auch das "Fahnendelikt" vom Krönungsball sei inzwischen vergessen.
Ein weiteres Thema des Abends stellte die Wiederwahl von Vizepräsident Franz-Josef Albersmann dar, den die Schützen einstimmig im Amt bestätigten. Ebenso einstimmig sollte es mit der Bestätigung des Offizierskorps weitergehen. Das Korps und die derzeit 1833 Schützen stehen beim Schützenfest 2003 erstmals unter dem Kommando vom neuen Oberst Felix Roring, der diesen Posten von Karl - Charly - Ebber übernahm.
Für seine Verdienste um den Schützenverein erhielt Ebber Blumen und ein Ständchen von Mitgliedern der Musikkapelle Heiden, die den "Kind Charles Marsch" während der Versammlung erklingen ließen. Josef Brune sitzt Roring als neuer Major hoch zu Rosszur Seite.
Neben dem Kassenbericht von Johannes Lensing stand ein bekannter Punkt auf der Tagesordnung: Die Kosten der Königswürde.
"Der König übernimmt drei Pflichtposten", erläuterte Präsident Werner Holdschlag, "die Kosten des Vogels (etwa 250 Euro), eine Plakette für die Königskette (250 bis 300 Euro) und er braucht einen schwarzen Anzug." Daneben stellte der Vorstand die Thronabrechnung des vergangenen Schützenfestes vor. "Da fast alle Throngäste wie vorgeschlagen 20 Euro gegeben haben und die Zuwendungen an die Königspaare - etwa das Kleidergeld - Seitens des Vereins gestiegen sind, blieb der Throngemeinschaft eine Restsumme von rund 2000 bis 2500 Euro pro Abend", rechnete der Vorstand vor.

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