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St. Georgius

Heiden

 

Gewehre gegen Biermarken getauscht

Bestand an Holzgewehren "erschreckend geschrumpft"


"Präsentiert das Gewehr!" - gegen Biermarken konnten vergessliche Heidener
Schützen am vergangenen Wochenende versehentlich mitgenommene Gewehre
eintauschen.

Heiden (rpl). Zu einer ungewöhnlichen - und wohl auch einmaligen - Aktion hat sich der Vorstand des St. Georgius-Bürgerschützenvereins in diesem Jahr angesichts des "erschreckend geschrumpften" Vorrates an Holzgewehren entschlossen.
Jeder Schütze, der in den vergangenen Jahren sein Holzgewehr nach den Umzügen nicht an der Sammelstelle im Zelt abgegeben, sondern dieses "versehentlich" mit nach Hause genommen hatte, konnte bei der Vorparade am vergangenen Wochenende den Schaden - auch zum eigenen Vorteil - wieder gut machen.
Wer nämlich, so hatte der Vorstand versprochen, sein vergessenes Holzgewehr in diesem Jahr wieder zum Üben mitbrachte und es anschließend an der Sammelstelle ablieferte, erhielt nach der Parade eine zusätzliche Honorierung in Form von Biermarken - ein wahrlich ungewöhnliches Rezept gegen die Schützen-Vergesslichkeit.
Zu der humorvollen "Rückkauf-Aktion" hatte sich der Vorstand entschlossen, weil der Gewehrbestand in der Vergangenheit wiederholt durch Neuanschaffungen aufgefüllt werden musste. Hierdurch waren dem Verein nicht unerhebliche Kosten entstanden.
Natürlich appellierte der Vorstand in diesem Zusammenhang an alle Schützen, in Zukunft die Holzgewehre nach den Umzügen wieder an der Sammelstelle im Zelt abzugeben, um die Vereinskasse nicht weiter unnütz zu belasten.
Bei der "Vorparade" am vergangenen Wochenende, dem traditionellen Üben vor dem Schützenfest, hatten die Schützen neben dem Umzug durch die Gemeinde auch den parademäßigen Vorbeimarsch der einzelnen Kompanien und Züge auf dem Sportplatz geübt.

 

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