Generalversammlung der Schützen
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Quelle: Borkener Zeitung, 27. März 2013
Gaudi am Dullen Dienstag
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Norbert Pöppelmann ist der neue Schützenkönig
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Heidener Schützen feiern
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Feiern, was die Kondition hergibt
Dullen Dienstag: Zähes Ringen an Vogelstange / Gaudi lockte zahlreiche Zuschauer an
Party pur: "Atouba" (Simon Sanders) und "Mumu" (Maik Murach) regieren die Junggesellenschuetzen in Heiden. (Fotos: Eggert)
HEIDEN. (geg). Dullen Dienstag, 15 Uhr. Im Dorfkern herrscht emsige Geschäftigkeit, um die „gute Stube“ zur großen Partymeile werden zu lassen. Die Junggesellen marschieren mit musikalischer Begleitung von Spielmannszug und Musikkapelle zum Vogelschießen auf die Wiese am Pfarrheim. Dort haben sich schon zahlreiche Zuschauer mit reichlich Proviant in flüssiger und fester Form ein Plätzchen gesichert.
In diesem Jahr musste die Veranstaltung verlegt werden, da der Vogelpark neu gestaltet wird. Lag´s daran oder konnten die Teilnehmer einfach nicht richtig zeilen? Der Vogel zeigte den Junggesellen ordentlich den viel zitierten Vogel. Viermal wurde er angesägt, schließlich sogar die Stange gekürzt, die Ziellinie nach vorne geschoben. Es nützte nichts, der Vogel wollte nicht fallen.
Erst um 17.45 Uhr, nachdem Tischler Franz Kleine-Vorholt selber nochmal die Säge in die Hand nahm, und einige Herren älteren Semesters drohten, ihre Schuhe auszuziehen um den Anwesenden zu zeigen wie man trifft, kapitulierte das hölzerne Federvieh.
Ziemlich hartnäckig: Viermal wurde der Vogel angesägt.. (Fotos: Eggert)
„Atouba“ (Simon Sanders) war es, der den finalen Treffer setzte. Das bedeutete dann auch für „Mumu“ (Maik Murach) den Anfang einer neuen „Identität“. Als Königin wurde „Mumu“ die Frau an „Atoubas“ Seite. Ihnen zur Seite stehen „Baumi“ (Philip Baumeister) und „Verygay“ (Bernd Oenning).
Dann hieß es auch schon für die Zaungäste: In Deckung gehen. Denn literweise regneten etliche Bierduschen auf das umjubelte Königspaar herab.
Dullen Dienstag in Heiden: Das bedeutet seit 48 Jahren ausgelassenes Feiern, Fröhlichkeit und eine Riesengaudi für die, die nicht akzeptieren mögen, dass das Schützenfest zu Ende ist. Noch einmal drehte das Dorf am Abend voll auf und feierte, was die Kondition nach vier Tagen noch hergab. Der Ort verwandelte sich in einen riesigen Biergarten, bei dem das Fest mit dem ausgelassenen Umzug des Gaudi- Throns beginnt. Mit der Königskutsche, ein von einem Trecker gezogener Leiterwagen, fuhren die „dullen“ Majestäten in den Dorfkern, um dort Konfetti, Stroh und Papierrosetten auf die Zaungäste herabregnen zu lassen.
17. August 2011 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)