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St. Georgius

Heiden

 

Der Schützenverein St. Georgius Heiden in der Presse

 

 

Fliegende Schlappen

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Wozu Gelbe Säcke doch gut sind: Die Spielleute schützten sie vor den letzten Regentropfen. Fotos: Jünck

Sebastian Kruse auf Gaudi-Thron

Heiden (jü). Die Heidener verstehen es zu feiern. Nach den rauschenden Schützenfesttagen ist in der Gemeinde noch lange nicht Schluss mit lustig. Noch eins drauf setzen die Junggesellen beim Dullen Dienstag. Den Tag nach dem offiziellen Ende des Schützenfestes haben die jungen Männer für sich gebucht.


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Freude war angesagt in Heiden.

Beim Schuhwerfen im Vogelpark ging es hoch her. Dem einen oder anderen jungen Werfer versagte wegen der langen Festtage schon mal die Stimme, aber nicht die zielsichere Hand. Einen ausgelatschten Treter nach dem nächsten feuerte das Jungvolk gegen die Stange, lustig kommentiert von umstehenden Gästen und Mitstreitern. „Na, heute noch kein Zielwasser getrunken?“, amüsierte sich ein Zuschauer über die mitunter flach fliegenden Schlappen.

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Und weg mit den Tretern...

Die jüngsten Gäste hatten derweil ein einträgliches Geschäft. Schuhe, die über eine Leine flogen, mussten die Besitzer gegen Bares auslösen. Während Mitglieder der Musikkapelle und des Spielmannszuges flotte Lieder aufspielten, herrschte Gaudi pur bei den Heidenern. Lachend und singend lagen sie sich in den Armen. Wie beim offiziellen Vogelschießen heißt es auch beim Schuhwerfen: Wer dem Vogel den Garaus macht, der wird König. Klar, dass sich die Heidener mächtig ins Zeug legten, um den Gaudithron 2009 zu stellen. Unter den lauten Anfeuerungsrufen traf Sebastian Kruse den Besenstil und erkor sich damit die Königswürde. Seine Königin heißt Kai Kipp. Ehrenkönig ist Carsten Hüning. Ehrendame Eric Thesing. In schrillem Outfit und frisch frisiert gab sich das Quartett beim Zug durch die Straßen dann die Ehre.

Mittwoch, 12. August 2009 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)

 

 

Nervenkitzel pur an der Vogelstange

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Das neue Königspaar Hermann Mußenbrock und Angelika Becker, mit Ehrenkönigspaar (links) Patrick Voßkamp und Agnes Möllmann. Fotos: Jünck

Hermann Mußenbrock mit dem 335. Schuss König / Gleich fünf Anwärter auf die Königswürde

Heiden (jü). Nervenkitzel pur im lauschigen Elschatt-Wäldchen: Das Schützenvolk schaute gestern gebannt zu, als sich fünf ernsthafte Anwärter um die Königskrone einen spannenden Wettkampf lieferten. Um 14.38 Uhr war es soweit. Auf die letzten Reste des zerrupften Schützenvogels legte Hermann Mußenbrock mit ruhiger Hand und sicherem Auge an. Der 335. Schuss knallte - das Ende des Vogels war besiegelt und ein neuer König der St. Georgius-Schützen unter dem Jubel der Umstehenden gefunden.

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Freute sich riesig: Hermann Mußenbrock traf ins Schwarze.

Der Glückliche ließ sich unmittelbar nach dem Königsschuss auf die Schultern seiner Mitbewerber heben. Zahlreiche Gratulanten streckten ihm die Hände entgegen. Zur Mitregentin erkor der neue König Angelika Becker. Ehrenkönig und Ehrenkönigin sind Patrick Voßkamp und Agnes Möllmann.

Eine tolle Stimmung herrschte gestern einmal mehr an der Vogelstange. Denn dem finalen Schuss war ein äußerst spannender Wettstreit vorausgegangen. Das Quintett - neben dem neuen König bestehend aus Andreas Schillings, Günter Harke, Uli Schmelting und Reinhard Marks - sorgte für beste Laune an der Stange.

Die fünf Männer legten unermüdlich auf den Vogel an. Dieser, übrigens das 13. Exemplar von Vogelbauer Benedikt Kemper, konnte jede Menge Blei vertragen. Schießmeister Axel Birnbaum musste nach dem 313. Schuss gar Munition nachbesorgen. Das tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch. „Echte Freunde stehen zusammen“, feuerten sich die fünf Anwärter untereinander an. Jeder Mitstreiter gönnte dem anderen den Sieg. Die fünf kommentierten ihren lang andauernden Wettstreit lachend: „Die haben den Vogel oben festgetackert.“ Bevor das Federvieh komplett seine Flügel streckte, hatten sich Michael Grütering die Krone, Ex- Königin Susanne Probst- Tobias das Zepter und Bernd Schmidt den Apfel gesichert. Der linke Flügel ging an Werner Deutsch, der rechte an Alexander Knüwer, der Vogelschwanz an Björn Diekhoff. Dieser hatte auch den 125. Schuss abgegeben und ein Preisgeld von der Volksbank anlässlich des Jubiläums erhalten.

Nachdem die neuen Majestäten ermittelt waren, hieß es: Antreten zur Proklamation. Beim Krönungsball ließen sich die Regenten mitsamt Throngefolge kräftig feiern.

Dienstag, 11. August 2009 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)

 

 

"Wir brauchen diese Traditionen"

Kranzniederlegung zum Auftakt / Heute wetteifern die Königsanwärter

Heiden (mge). Das Wichtigste haben sie noch vor sich, die St.-Georgius-Schützen: Heute wird sich entscheiden, wer neuer Schützenkönig in Heiden wird. Begonnen hatte das traditionsreiChe Fest am Samstag mlt einem Gottesdienst mit dem Pfarr-Cäcilienchor und der Kranzniederlegung am Ehrenmal, die vom Männergesangverein Concordia musikalisch begleitet wurde. "Wir brauchen diese Traditionen wie auch die Orte des Gedenkens" , betonte Präsident Werner Holdschlag vor der Totenehrung.

Geschehenes dürfe nicht vergessen, aber auch nicht verherrlicht werden. "Viele Witwen und Waisen kÖnnen kein Grab besuchen, dafür ist hier der Ort, die Erinnerung aufrecht zu erhalten", so der Präsident. Der Krieg sei ein ferner, aber nicht abgeschlossener Teil der deutschen Geschichte.

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Traditionsreich begann das Schützenfest mit der Kranzniederlegung. Foto: mge

Deshalb sei es wichtig, Verantwortung zu übernehmen und Menschen vor Gewalt und Terror zu schützen. Nachdem er die Namen der im vergangenen Jahr verstorbenen Schützen verlesen hatte, legte Holdschlag den Kranz nieder.

Zur Tradition des Schützenfestes gehört der Zapfenstreich im Park, vorbildlich vorgetragen vom Spielmannszug Heiden und der Heidener Musikkapelle. Und wie immer wurde diese Feier von zahlreichen Heidenern und Gästen mit Beifall aufgenommen. Oberst Josef Brune und Major Uwe Möllmann führten das Bataillon anschließend zum Festzelt.

Ihre letzten großen Auftritte hatte am Sonntag das noch amtierende Königspaar Wolfgang Schlüter und Susanne Probst-Tobias. Der abendliche Festball sollte noch einmal ein Höhepunkt ihrer Regentschaft werden. Heute wird es im Elschatt ein spannendes Ringen um die Königswürde geben. Dem Vernehmen nach, haben bereits mehrere Bewerber ihren Hut in den Ring geworfen.

Montag, 10. August 2009 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)

 

 

Schützen proben für Fest des Jahres

Heiden. Eine erste Probe für das bevorstehende Schützenfest haben die Offiziere und Schützen des Allgemeinen Bürger-Schützenvereins „St. Georgius“ am kommenden Sonntagnachmittag, 2. August, zu absolvieren. Traditionsgemäß findet das sogenannte „Üben“ (die Vorparade) immer eine Woche vor dem Schützenfest statt. Hierbei wird neben dem Umzug durch die Gemeinde auch der parademäßige Vorbeimarsch der einzelnen Kompanien und Züge auf dem Sportplatz geprobt.Das Antreten findet wie gewohnt um 15.30 Uhr auf dem Rathausplatz statt.Nach dem Antreten und der Begrüßung durch den Oberst erfolgt der Umzug durch die Gemeinde, der mit der Parade auf dem Sportplatz seinen Abschluss findet. Noch auf dem Sportplatz werden nach der Parade die Biermarken für alle am Umzug Beteiligten ausgegeben. Wie in den Vorjahren werde die Beteiligung an den Umzügen und an der Parade mit einer Sonderration Biermarken honoriert, heißt es in der Pressemitteilung des Vereins.Die Biermarken können nur am Tag der Vorparade eingelöst werden. Offiziere und Vorstand hoffen auf gute Wetterbedingungen und auf rege Beteiligung der Schützen.Alle Heidener, die in diesem Jahr das 18. Lebensjahr erreichen und dem Schützenverein beitreten möchten, können sich hierzu nach der Parade im Festzelt beim Vorstand melden.Mit musikalischer Unterstützung der Musikkapelle Heiden und des Spielmannszugs Heiden wird der Tag im Festzelt in gemütlicher Runde ausklingen.Übrgens: Häuserfahnen können wieder beim Vorstand bestellt werden.

Dienstag, 28. Juli 2009 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)

 

 

Schützen säubern die „Kö“

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Gemeinsam räumten sie die „Königsallee“ fürs Schützenfest auf.

Heiden (bos). Rechtzeitig zum kommenden Schützenfest haben die Offiziere, der Vorstand und das Vogelstangenteam vom Allgemeinen Bürgerschützenfestverein Heiden die Ende 2007 angelegte „Königsallee“ gereinigt und vom Unkraut befreit.„Unrat haben wir hier wirklich nicht. Es ist eine sehr saubere Ecke“, bestätigt Schriftführer Josef Baumeister im BZ-Gespräch. Nur dort, wo die Maschinen vom örtlichen Bauhof nicht hinkamen, schritten die Schützen mit Spaten, Rasenschere und Harke ein, und schnitten in Kleinarbeit den restlichen Wildwuchs rund um die Bäume und längst des Weges weg.Diese Aktion soll, so Josef Baumeister, zu einer ständigen Einrichtung ein- oder auch zweimal im Jahr werden. Die „Königsallee“ ist der offizielle Weg der Schützenkönige zur Vogelstange im Elschatt.Zur Aufwertung dieses Zugangsweges sind weitere Maßnahmen geplant. So werde zum Beispiel überlegt, dort Bänke aufzustellen. Angedacht für die Zukunft sind außerdem Schautafeln mit Aufnahmen der ehemaligen Majestäten. „Aber es ist noch nichts Genaues in Planung. Und wie es gemacht werden soll, darüber haben wir uns auch noch keine Gedanken gemacht“, fügt der Pressesprecher hinzu.

Montag, 27. Juli 2009 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)

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