Erstes gemeinsames Treffen nach der Winterpause und dem zurückliegenden
Schützenfest.
Wenn das jeweilige Schützenfest vorüber ist und die Manöverkritik des
gerade gefeierten Festes abgearbeitet ist, macht der Vorstand des Vereins
zumindest offiziell eine Art Winterpause. Um wieder in Schwung zu kommen
trifft sich der Vorstand zu einem gemütlichen Beisammensein im Januar.
Die erste Vorstandssitzung beinhaltet die grobe Planung des angefangenen
Jahres sowie die Vorbereitung auf die im April stattfindende
Generalversammlung. Wichtige Themen werden vorangebracht und überprüft,
welche Verträge und Vereinbarungen mit den Partnern unseres Schützenfestes
neu verhandelt oder verlängert werden müssen.
Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird die Personalfrage für die kommende
Saison geklärt. Sollte jemand aus dem Vorstand austreten wollen oder seine
Amtszeit nicht verlängern wollen, so bleibt ab diesem Zeitpunkt noch genug
Zeit um einen guten Ersatz zu finden.
Letzte Vorbereitungen für die Generalversammlung werden getroffen. Termine für Verhandlungen mit den Partnern werden abgestimmt, oder wenn sie schon stattgefunden haben, die Resultate besprochen.
Bis auf wenige Jahre findet die Generalversammlung im April statt. Und zwar immer am Samstag vor Palmsonntag bei unserem Vereinswirt, zur Zeit Gasthof Ebbing-Busch. Hier gibt der Vorstand einen Bericht über das vergangene Vereinsjahr ab und stellt die Aufgaben für das kommende Jahr vor.
In dieser Zeit finden ohne Regelmäßigkeit aber innerhalb dieses Zeitraums Weinprobe, Majestätensitzung und Vogelabnahme statt. Einmal im Monat trifft sich der Vorstand um die Vorgehensweisen jeweils abzustimmen.
Kurz vor der Weinprobe trifft sich der Vorstand, um die Tanzkontroller und
Mitglieds-Fähnchen einzutüten.
Hier trifft sich zum ersten Mal der Festausschuss. Der Festausschuss wird
vom König des Vorvorjahres zusammengestellt und besteht in der Regel aus
Freunden und Verwandten des Ex-Königs. Der Festausschuss bekommt seine
Aufgabe erklärt und darf zudem eine Arbeit mit nach Hause nehmen. Die
Tradition in Heiden will es so, dass alle Mitglieder die Eintrittskarten
persönlich gebracht bekommen. Alle Mitglieder, die verzogen sind, holen
sich dies Eintrittskontroller an der Zeltkasse.
Anschließend lädt der Festwirt Alois Willing zu einem Schnitzel ein und
lässt anschließend verschiedene kalte Enten verkosten, von denen eine am
kommenden Schützenfest ausgeschenkt werden soll.
Zur Majestätensitzung werden die amtierenden Hoheiten mit Lebensgefährten eingeladen um eventuelle Fragen mit dem Vorstand und dem Festwirt zu klären.
Zu den Pflichten des Königs gehört es beim Vogelbauer einen neuen Holzvogel zu bestellen. Dieser Vogel wird bei der Vogelabnahme vom Erbauer an den König weiter gegeben. Zu dieser Veranstaltung lädt der Vorstand den Thron inklusive ca. 15 Freunden oder Verwandten des Königspaares ein. Sie sind an diesem Abend Gäste des Vereins. Der Präsident begrüßt kurz die Anwesenden und übergibt das Wort dann an den Vogelbauer, der in der Regel in einigen Versen dem König und dem Vogel gute Vollendung wünscht. Anschließend wird bei einem gemütlichen Beisammensein auf den neuen Namen, den der Thron vergibt, angestoßen.
Alle stehen in den Startlöchern. Letzte Vorbereitungen mit allen Aktiven
werden im täglichen Absprechen geklärt. Die Vogelstange wird vom Vorstand
inspiziert und von der Vogelstangencrew fertiggestellt. Am Sonntag vor dem
Schützenfest ist das traditionelle Üben.
Der Vorstand spendiert als Dank für das Mitmarschieren den Schützen einige
Biermarken, die noch am selben Tag eingelöst werden.
Die folgende Woche steht im Zeichen der letzten Vorbereitungen wie z.B.
Zeltaufbau und Zeltschmuck.
Am Schützenfest selbst ist der Vorstand zu jeder Zeit Ansprechpartner für
alle Schützen und sozusagen allgegenwärtig.
Nach dem Schützenfest werden gemeinsam die Hinweisschilder wieder abgebaut, die ca. 4 Wochen vor dem Fest durch den Vorstand am Ortsrand befestigt wurden. Danach gibt es im September noch einmal eine Vorstandssitzung bevor man sich in die Winterpause verabschiedet.